Es ist kein Geheimnis mehr: Ohne KI-Lösungen geht Unternehmen in puncto Wettbewerbsfähigkeit bald die Puste aus. Auch wer bisher angesichts der (gefühlten) KI-Lawine den Kopf in den Sand gesteckt hat, sollte ihn spätestens jetzt herausziehen und sich einen Überblick verschaffen.
Dabei wird rasch klar: KI-Lösungen für Unternehmen können viele typische Herausforderungen wie zum Beispiel die Prozessautomatisierung oder die effiziente Datenverarbeitung lösen – allerdings nur dann, wenn sie richtig eingesetzt werden. Wie also finden Unternehmen heraus, welche KI-Software-Lösung wirklich einen Vorteil bringt und worauf es für eine erfolgreiche Einführung ankommt?
Unsere wichtigsten Take-aways:
Das bekannteste Tool ist natürlich ChatGPT – aber längst nicht das einzige, Deepseek aus China oder Mistral aus Frankreich sind weitere prominente Beispiele. KI-Lösungen nutzen intelligente Systeme und Machine Learning, um Prozesse zu automatisieren, Daten zu analysieren und Entscheidungen zu optimieren. Sie können Muster erkennen, Prognosen erstellen und menschenähnliche Aufgaben übernehmen, wodurch Effizienz gesteigert, Fehler reduziert und neue Erkenntnisse gewonnen werden.
Wenn wir aktuell von KI-Lösungen für Unternehmen sprechen, geht es also ausschliesslich um schwache KI, genauer gesagt Generative KI (GenAI), die basierend auf statistischen Methoden neue Inhalte wie Texte, Bilder und Musik erzeugt. Sie nutzt also grosse Datenmengen und erkannte Muster – Stichwort ChatGPT bzw. OpenAI. Das Label „Intelligenz“ darf also mit Einschränkungen benutzt werden.
Was KI bereits hervorragend kann: Ihren Mitarbeitern Fleissarbeit abnehmen – und diese effizienter und fehlerfreier ausführen. Unter anderem bieten KI-Lösungen für Unternehmen in folgenden Bereichen echte Vorteile:
Vorteile für IT-Sicherheit: Entsprechende KI-Lösungen für Unternehmen können verdächtige Aktivitäten frühzeitig erkennen und Muster von Bedrohungen analysieren, um Cyberangriffe zu verhindern.
Und jetzt mal ganz konkret: Welche Einsatzbereiche für KI-Software in Firmen gibt es und welche Tools sind in der Lage, Ihre aktuellen Herausforderungen zu lösen? Ein paar Beispiele …
Die auf dem Markt befindlichen Tools decken viele Anwendungsbereiche zwar mehr oder weniger ab, allerdings keine individuellen Workflows. Deswegen ist es oft sinnvoll, ein massgeschneidertes, zentrales Tool einzusetzen (z. B. auf Basis von ChatGPT, Deepseek, Mistral oder weitere), das echte Anwendungsfälle aus Ihrem Unternehmen abbildet.
Wenn es um die Einführung von KI in Unternehmen geht, braucht es für den Einstieg am besten einen klar begrenzten Anwendungsfall. Die Buchhaltung ist hier ein gutes Beispiel, weil viele Prozesse routiniert sind und sich sinnvoll automatisieren lassen:
In der Buchhaltung fallen viele zeitaufwendige Routineaufgaben an, die Kapazitäten für wertschöpfende Arbeit fressen. Bei der manuellen Erfassung und Prüfung von Rechnungen und Finanztransaktionen passieren zudem immer wieder Fehler, wodurch hohe Kosten für Nachprüfungen und Berichtigungen entstehen.
Mit der Unterstützung durch eine KI-Lösung können Sie die Belegerkennung automatisieren und relevante Daten extrahieren, damit Buchhaltungssätze nach einer automatischen Kategorisierung anlegen und Rechnungen Projekten zuordnen. Dazu braucht es auch nicht unbedingt eine ganz neue Buchhaltungssoftware, wenn Sie z. B. KI-Tools in vorhandene ERP-Systeme einbinden – wie schon beschrieben im hybriden Modell.
Es muss klar sein: Es gibt bislang keine KI-Lösung, die Ihrem Unternehmen alles abnimmt – menschliche Kontrollpunkte sind notwendig und wichtig. Aber ganz nach Pareto-Prinzip kann das Tool den zeitlichen Aufwand immerhin um 80 Prozent reduzieren, sodass Ihre Mitarbeitenden mehr Zeit für anderen Aufgaben haben und Sie gleichzeitig Ihre steuerliche Compliance besser erfüllen.
Mit welchem Lösungsansatz sollen Sie Künstliche Intelligenz also am besten in Ihrem Unternehmen einsetzen? Zunächst benötigen Sie einen konkreten Business-Case – einen klar umrissenen Anwendungsfall, bei dem sich die Optimierung von Abläufen auch wirklich für Ihr operatives Geschäft rechnet. Den finden Sie, wenn Sie sich die folgenden Fragen stellen:
KI verstehen – bis ins Detail müssen Sie das nicht. Viel wichtiger ist, dass Sie Ihr Unternehmen kennen. Sie wissen, in welchen Bereichen es mehr Effizienz und niedrigere Kosten braucht, um wettbewerbsfähig zu bleiben. Und an genau so einem Anwendungsfall setzen Sie an.